30.01.2012 -
Röschen Sitzung 2012 - TAUSEND UND EINE LACHT !
www.alternativer-karneval.de
Die Moslems wollten doch eine Moschee!
Die mittlerweile schwerhöhrige, aber sehr bezaubernde Jeannie (bzw. ihr kölsches Äquivalent, Dada Stievermann) ist schuld! Die Moslems wollten eine Moschee - doch Dada Jeannie verstand, sie wollten ein AKW. Und dementsprechend sieht das Ding an der Inneren Kanalstrasse aus. Ist halt dumm gelaufen.
Eine der vornehmen Aufgaben der Röschensitzung ist es, die Unterdrückung von Schwulen, Lesben und natürlich Frauen aufzugreifen - und dies macht sie auch dieses Jahr wieder gekonnt. Wen - ausser den Initiatoren der Röschensitzung - juckt es eigentlich, daß der Eurovision Song Contest mit Aserbeidschan in einem Land ausgetragen wird, in dem Schwule und Lesben brutal unterdrückt werden? Und ein Hinweis gilt auch an die zahlreichen Fans dieses Wettbewerbs in der Szene: "Du kommst rein - aber kommst Du auch wieder heim?" Nicht nur Baku, sondern auch die Verschleierung und die Burkha sind (zu Recht!) wieder Ziel der Kritik: "Dat Kleid ist Driss!" heißt es da kölsch und geschmacksicher.
Und da ist sie auch schon, die Liebeserklärung an Köln: Bei allem, was es auch in Köln noch zu verbessern gibt, sind Schwule und Lesben der Röschensitzung doch sehr froh, hier zu leben - mit all den kölschen Lokalitäten, die das Leben gerade auch für Schwule und Lesben noch schöner machen.
Und so wird denn auch kräftig gefeiert auf der Röschensitzung, obwohl zumindest nach Handzeichen bei der Premiere eigentlich rund zwei Drittel der Besucher Heten waren. Fiel aber nicht auf, denn die gackerten genauso, wie man(n?) es Tunten immer unterstellt. Leider manchmal auch während einiger sensiblerer Vorträge - aber unter diesem Phänomen hatte die Röschensitzung ja auch schon letzte Session zu leiden.
Doch die Röschensitzung lebt von ihrem hervorragend eingespielten Moderatorenteam Marion Radtke und Matthias Brandebusemeyer (Bild rechts). Toll, wie sie spontan miteinander agieren und das Publikum einbeziehen und so durch das diesjährige Thema der Röschensitzung "Tausend und eine lacht!" führen. Allerdings, werte Marion Radtke: Kann es sein, daß das Kostüm im letzten Jahr so schöööön war, daß es dieses Jahr nochmal Verwendung gefunden hat? Allerdings: Es ist auch in diesem Jahr immer noch schön! Und wenn wir genau hinschauen: auch das Kostüm von Matthias war letztes Jahr schon schön. Während eine Burka ja nie schön ist.
Am gelungensten und ansprechendsten wirkt die Röschensitzung immer dann, wenn sie Schlager parodiert - und eigentlich muß diese deutsche Schlagerszene froh sein, wenn noch jemand an sie denkt: Andrea Berg, eine Frau wie ein Venushügel....; Johanna von Koczian, die sich immer noch um den deutschen Haushalt verdient macht - und Heino, der sich soo freut, mal wieder auftreten zu dürfen. Thematisiert wird immer wieder die Intoleranz auch in islamischen Regionen - so ist es undenkbar, daß tatsächlich der von Heino besungene "Karneval in Riad" stattfindet.
Herausragend, erotisch UND komisch: Nina Klopschinski, die eine tolle Interpretation des Liedes "Samenspender" (Original: "Big Spender" / Musical Sweet Charity) brachte - beeindruckend!
Seltsam: Das aus Ägypten "gerettete" Kamel, welches nun einem niederländischen Hundetrainer zugeführt wird - aber wir Heten müssen ja nicht alles verstehen.
Wer Röschen spriessen lassen möchte (die schwul-lesbische Form der Rakete) hat aktuell noch Gelegenheit dazu: Es gibt nch eineige wenige Karten vor den 3. Februar und den 10. Februar.
www.alternativer-karneval.de
Die Moslems wollten doch eine Moschee!
Die mittlerweile schwerhöhrige, aber sehr bezaubernde Jeannie (bzw. ihr kölsches Äquivalent, Dada Stievermann) ist schuld! Die Moslems wollten eine Moschee - doch Dada Jeannie verstand, sie wollten ein AKW. Und dementsprechend sieht das Ding an der Inneren Kanalstrasse aus. Ist halt dumm gelaufen.
Eine der vornehmen Aufgaben der Röschensitzung ist es, die Unterdrückung von Schwulen, Lesben und natürlich Frauen aufzugreifen - und dies macht sie auch dieses Jahr wieder gekonnt. Wen - ausser den Initiatoren der Röschensitzung - juckt es eigentlich, daß der Eurovision Song Contest mit Aserbeidschan in einem Land ausgetragen wird, in dem Schwule und Lesben brutal unterdrückt werden? Und ein Hinweis gilt auch an die zahlreichen Fans dieses Wettbewerbs in der Szene: "Du kommst rein - aber kommst Du auch wieder heim?" Nicht nur Baku, sondern auch die Verschleierung und die Burkha sind (zu Recht!) wieder Ziel der Kritik: "Dat Kleid ist Driss!" heißt es da kölsch und geschmacksicher.
Und da ist sie auch schon, die Liebeserklärung an Köln: Bei allem, was es auch in Köln noch zu verbessern gibt, sind Schwule und Lesben der Röschensitzung doch sehr froh, hier zu leben - mit all den kölschen Lokalitäten, die das Leben gerade auch für Schwule und Lesben noch schöner machen.
Und so wird denn auch kräftig gefeiert auf der Röschensitzung, obwohl zumindest nach Handzeichen bei der Premiere eigentlich rund zwei Drittel der Besucher Heten waren. Fiel aber nicht auf, denn die gackerten genauso, wie man(n?) es Tunten immer unterstellt. Leider manchmal auch während einiger sensiblerer Vorträge - aber unter diesem Phänomen hatte die Röschensitzung ja auch schon letzte Session zu leiden.
Doch die Röschensitzung lebt von ihrem hervorragend eingespielten Moderatorenteam Marion Radtke und Matthias Brandebusemeyer (Bild rechts). Toll, wie sie spontan miteinander agieren und das Publikum einbeziehen und so durch das diesjährige Thema der Röschensitzung "Tausend und eine lacht!" führen. Allerdings, werte Marion Radtke: Kann es sein, daß das Kostüm im letzten Jahr so schöööön war, daß es dieses Jahr nochmal Verwendung gefunden hat? Allerdings: Es ist auch in diesem Jahr immer noch schön! Und wenn wir genau hinschauen: auch das Kostüm von Matthias war letztes Jahr schon schön. Während eine Burka ja nie schön ist.
Am gelungensten und ansprechendsten wirkt die Röschensitzung immer dann, wenn sie Schlager parodiert - und eigentlich muß diese deutsche Schlagerszene froh sein, wenn noch jemand an sie denkt: Andrea Berg, eine Frau wie ein Venushügel....; Johanna von Koczian, die sich immer noch um den deutschen Haushalt verdient macht - und Heino, der sich soo freut, mal wieder auftreten zu dürfen. Thematisiert wird immer wieder die Intoleranz auch in islamischen Regionen - so ist es undenkbar, daß tatsächlich der von Heino besungene "Karneval in Riad" stattfindet.
Herausragend, erotisch UND komisch: Nina Klopschinski, die eine tolle Interpretation des Liedes "Samenspender" (Original: "Big Spender" / Musical Sweet Charity) brachte - beeindruckend!
Seltsam: Das aus Ägypten "gerettete" Kamel, welches nun einem niederländischen Hundetrainer zugeführt wird - aber wir Heten müssen ja nicht alles verstehen.
Wer Röschen spriessen lassen möchte (die schwul-lesbische Form der Rakete) hat aktuell noch Gelegenheit dazu: Es gibt nch eineige wenige Karten vor den 3. Februar und den 10. Februar.
28.11.2011 -
Schäl Sick Sounds 2011: Rap4Respect
VIDEO Köln-InSight.TV traf M.I.X. und Rap4Respect bei den Schäl Sick Sounds
schaelsicksoundsKöln-InSight.TV war zu Gast auf dem Abschlusskonzert der 3. Schäl Sick Sounds am 28. Oktober 2011 im Kulturbunker Köln-Mülheim.
Dank der engagierten Vorarbeit war die Bude rappelvoll. Viele Jugendliche feierte ausgelassen ihre Musiker und ihre Musik. Auf diesem Event präsentierte M.I.X. ihren Film "Station" und performten live den dazugehörigen Song "When". Danach war die Bühne frei für HipHop. Unter der Federführung von Amin Saleh, der HipHop Workshops Rap4Respect mit Jugendlichen durchführt, haben unterschiedlichste jugendliche Rapper, ihr Können zum Besten gegeben. Die Stimmung war super und die Rapper haben den Gästen ordentlich eingeheizt.
Selda Güven-Strohhäcker von Köln-InSight.TV hat mit Amin Saleh vom HipHop-Workshop "Rap4Respect" und mit der Gruppe M.I.X. der Hauptschule Rendsburger Platz gesprochen, um einiges über die Projekte zu erfahren.
Video HD auf YouTube sehen
Die Schäl Sick Sounds sind Teil des Jugendkunstnetzwerks Mülheim. Hierin werden künstlerische und kulturelle Projekte mit Kindern- und Jugendlichen gefördert. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss regionaler Akteure in Mülheim. Sie bieten u.a. zwei große Plattformen (Schäl Sick Sounds & Interkulturelles Jugendkunstfestival Köln-Mülheim) worin die Jugendlichen ihre Arbeit präsentieren können.
Die Jugendmusikwochen Schäl Sick Sounds, veranstalteten auch in diesem Jahr Konzerte in verschiedenen Jugendeinrichtungen im gesamten Bezirk Mülheim. Heinz-Jürgen Wojke von der Jugendpflege Köln-Mülheim hat hierbei die Koordination übernommen.
Weitere Informationen: www.jugendkunst-muelheim.de
VIDEO Köln-InSight.TV traf M.I.X. und Rap4Respect bei den Schäl Sick Sounds
schaelsicksoundsKöln-InSight.TV war zu Gast auf dem Abschlusskonzert der 3. Schäl Sick Sounds am 28. Oktober 2011 im Kulturbunker Köln-Mülheim.
Dank der engagierten Vorarbeit war die Bude rappelvoll. Viele Jugendliche feierte ausgelassen ihre Musiker und ihre Musik. Auf diesem Event präsentierte M.I.X. ihren Film "Station" und performten live den dazugehörigen Song "When". Danach war die Bühne frei für HipHop. Unter der Federführung von Amin Saleh, der HipHop Workshops Rap4Respect mit Jugendlichen durchführt, haben unterschiedlichste jugendliche Rapper, ihr Können zum Besten gegeben. Die Stimmung war super und die Rapper haben den Gästen ordentlich eingeheizt.
Selda Güven-Strohhäcker von Köln-InSight.TV hat mit Amin Saleh vom HipHop-Workshop "Rap4Respect" und mit der Gruppe M.I.X. der Hauptschule Rendsburger Platz gesprochen, um einiges über die Projekte zu erfahren.
Video HD auf YouTube sehen
Die Schäl Sick Sounds sind Teil des Jugendkunstnetzwerks Mülheim. Hierin werden künstlerische und kulturelle Projekte mit Kindern- und Jugendlichen gefördert. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss regionaler Akteure in Mülheim. Sie bieten u.a. zwei große Plattformen (Schäl Sick Sounds & Interkulturelles Jugendkunstfestival Köln-Mülheim) worin die Jugendlichen ihre Arbeit präsentieren können.
Die Jugendmusikwochen Schäl Sick Sounds, veranstalteten auch in diesem Jahr Konzerte in verschiedenen Jugendeinrichtungen im gesamten Bezirk Mülheim. Heinz-Jürgen Wojke von der Jugendpflege Köln-Mülheim hat hierbei die Koordination übernommen.
Weitere Informationen: www.jugendkunst-muelheim.de

